Bessere Suchmaschinenplatzierungen mit Responsive Web Design

Google zwingt ab sofort Webseitenbetreiber ihre Seiten auch für mobile Plattformen zu optimieren. Statische Designraster aus vergangenen Designtagen sind tabu – Responsive Web Design ist ab sofort keine Zukunft mehr sondern Standard. Ob deine Webseite bezügl. der Suchmaschinenplatzierung abgestraft wird und warum Googles neue Suchmaschinenwertung auch als Chance angesehen werden kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

Jetzt ist  Zeit zu handeln – noch vor einem Jahr schrieb ich in einem Gastbeitrag bei Lecturio, dass Responsive Web Design kein Trend sondern Zukunft ist. Die Zukunft hat uns heute eingeholt. Google wertet ab sofort Inhalte auf Webseiten die auch für mobile Plattformen optimiert sind, wesentlich höher. Die Zeiten in denen Webdesigner ihren Entwurf noch statisch angelegt und 1:1 in HTML umgesetzt haben sind nun endgültig vorbei. Wer jetzt plant muss vielschichtig denken – und das bedeutet in mehreren Monitorgrößen – flexibel und für den User / Besucher der Webseite immer benutzerfreundlich. Das bedeutet also auch ein unglaublicher Mehraufwand in der Planung und Umsetzung der Webseite.

 

Ist meine Webseite betroffen?

Google gibt Standards vor, wie eine Webseite sich zu verhalten hat, wenn ein Besucher sie mit einem mobilen Endgerät wie ein Smartphone oder Tablet besucht. Wer jetzt bei seiner eigenen Webseite gerne wissen möchte, was er zu ändern hat und ob seine Seiten „mobile friendly“ sind, dem sei gleich das von Google selbst zur Verfügung gestellte Online-Tool zu empfehlen. Der „Test auf Optimierung für Mobilegeräte„, wie ihn Google bezeichnet, testet bei Eingabe deiner Webadresse live mittels GoogleBot ob deine Webseite von einer möglichen Abwertung betroffen sein könnte oder nicht.

 

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Ist deine Webseite nicht für mobile Endgeräte optimiert, wird es Google Dir hiermit nach wenigen Sekunden sagen.

 

Nicht verzweifeln, wenn die Webseite betroffen ist

Ist deine Webseite betroffen und der Besucherandrang bereits spürbar zurück gegangen? Dann solltest Du handeln, jedoch nicht verzweifeln. Zahlreiche Tools und Frameworks (wie Bootstrap oder Foundation) helfen mittlerweile, die eigene Webseite schnell in ein responsives Layout umzubauen – der Aufwand ist also vorhanden, aber er lohnt sich auch. Denn sehr viele Webseiten haben bislang die Umstellung verschlafen – deine Chance also schnell zu handeln um künftig möglicherweise wieder mehr Besucher zu locken! Die Konkurrenz ist bislang (vorallem bei kleineren Webseiten) gering. Natürlich solltest Du weiterhin auch auf die klassischen SEO-Regeln achten, um hier nicht weiter abgewertet zu werden.

 

Ein Webworker muss also auch SEO-Experte sein

Spätestens jetzt solltest du also als Webdesigner / Webworker / Webentwickler auch SEO-Experte sein – und sind wir mal ehrlich, man müsste sogar der bessere SEO-Experte (zumindest im Bereich der On-Page Optimierung) sein. Optimierungen bezügl. einer Suchmaschinenperformance sollten für dich also kein Problem sein. Trennen kann man diese Bereiche meiner Meinung nach ohnehin schon lange nicht mehr.

laith

laith

Laith ist Autor bei Augenschnapper, Inhaber der Webagentur qlixx.net und hauptberuflicher Mediendesigner.

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